Informationen zum Corona-Virus     (COVID-19)

Welchen Regionen sind vom neuartigen Coronavirus betroffen?

 

 

Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu internationalen Risikogebieten bzw. besonders betroffenen Gebieten in Deutschland finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de/covid-19-fallzahlen und www.rki.de/covid-19-risikogebiete. Die Anzahl der Fälle in Deutschland - nach Bundesländern und Landkreisen aufgeschlüsselt - stellt das Robert Koch-Institut grafisch in einem sogenannten COVID-19-Dashboard dar.

 

 

Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

 

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn Virus-haltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege gelangen. Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist prinzipiell nicht ausgeschlossen. Welche Rolle die Schmierinfektion spielt, ist nicht bekannt. Bisher wurden häufig Infektionsketten identifiziert, die am besten durch eine direkte Übertragung, z. B. durch Tröpfchen, erklärbar waren.

Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben Betroffener gefunden. Ob das neuartige Coronavirus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.
 

 

Welche Krankheitszeichen werden durch den neuartigen Coronavirus hervorgerufen?

 

Als häufigste Krankheitszeichen werden Fieber und Husten berichtet. Die Krankheitsverläufe sind jedoch unspezifisch, vielfältig und variieren stark. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum „typischen“ Krankheitsverlauf machen.

Eine Infektion kann ohne Krankheitszeichen ablaufen, es sind aber auch Krankheitsverläufe mit schweren Lungenentzündungen mit Lungenversagen und Tod möglich. Am häufigsten sind jedoch milde Krankheitsverläufe. Dies geht aus den in China erfassten Fällen hervor.

 

 

 

Wie schätzt das Robert-Koch-Institut die Lage in Deutschland ein?

 

Die aktuelle Einschätzung des Robert Koch-Instituts zur Lage in Deutschland finden Sie unter www.rki.de/covid-19-risikobewertung.

 

 

Was sollte die Bevölkerung tun, um die Verbreitung des Virus bestmöglich zu verlangsamen?

 

Bürgerinnen und Bürger können dazu beitragen, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, indem sie folgende Empfehlungen berücksichtigen:

  • Informieren Sie sich auf den Internetseiten öffentlicher Stellen, die qualitätsgesicherte Informationen zum neuartigen Coronavirus anbieten. Dies sind beispielsweise die Seiten des Bundesgesundheitsministeriums und der Landesgesundheitsministerien, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts. Falls erforderlich, informiert auch das zuständige lokale Gesundheitsamt über die entsprechende Situation.
  • Befolgen Sie die Vorgaben und Empfehlungen der zuständigen Behörden.
  • Reduzieren Sie generell Kontakte zu anderen.
  • Verbreiten Sie keine zweifelhaften Social-Media-Informationen.
  • Bleiben Sie bei Krankheitszeichen im Bereich der Atemwege zu Hause.
  • Praktizieren Sie eine gute Händehygiene und halten Sie sich an die Husten- und Niesregeln.
  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln.
  • Fassen Sie sich möglichst wenig ins Gesicht, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen.
  • Halten Sie Abstand von Menschen, die sichtbar an einer Atemwegserkrankung leiden. 
  • Vermeiden Sie die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Arbeiten Sie, wenn möglich, von zu Hause.
  • Organisieren oder besuchen Sie keine privaten Veranstaltungen (Geburtstagsfeiern, Spieleabende oder ähnliches).

Bitte informieren Sie sich auch zu möglichen regionalen bzw. lokalen Maßnahmen, die zu beachten sind.

Ein Merkblatt mit Verhaltensempfehlungen finden Sie auf infektionsschutz.de

Optionen für Maßnahmen zur Kontaktreduzierung in Gebieten, in denen vermehrt Fälle bekannt wurden, finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts.

Weitere Informationen, wie sich jeder Einzelne auf eine COVID-19-Pandemie vorbereiten kann, stellt das Science Media Center zur Verfügung.

 

 

Wer muss in Quarantäne?

 

In Quarantäne muss, wer ein hohes Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Dies ist der Fall,

  • wenn man innerhalb der letzten 14 Tage engen Kontakt zu einem laborbestätigten COVID-19-Patienten hatte. Ein wirklich enger Kontakt bedeutet, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat, bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist
  • wenn man sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem internationalen Risikogebiet bzw. besonders betroffenen Gebieten in Deutschland aufgehalten hat
  • immer, wenn das Gesundheitsamt dies anordnet

Nicht in Quarantäne muss, wer ein geringeres Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Dies ist der Fall, wenn man

  • innerhalb der letzten 14 Tage im gleichen Raum mit einer Person mit einer festgestellten COVID-19-Erkrankung war, ohne einen engen Kontakt
  • in einem Gebiet mit steigenden Fallzahlen von COVID-19 war

Wer mit Menschen mit Vorerkrankungen arbeitet, z. B. im Krankenhaus oder in der Altenpflege, sollte aber in jedem Fall seinen Betriebsarzt informieren. Und für alle gilt: Führen Sie eine tägliche Selbstkontrolle auf Krankheitszeichen durch. Falls Zeichen eines Atemwegsinfekts auftreten, lesen Sie bitte die Frage „Sollte bei einer Atemwegserkrankung ärztlicher Rat eingeholt und ein Test veranlasst werden, auch wenn die Krankheitszeichen nur leicht sind (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)?“

Wer Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten Coronavirus-Patienten hatte, aber völlig gesund ist, muss nicht in Quarantäne. In diesem Fall ist man keine Kontaktperson, hat kein erhöhtes Risiko für eine COVID-19 Erkrankung und kann auch niemanden anstecken. Im Fall von Krankheitszeichen einer Atemwegserkrankung sollte man sich jedoch testen lassen (siehe auch Frage „Sollte bei einer Atemwegserkrankung ärztlicher Rat eingeholt und ein Test veranlasst werden, auch wenn die Krankheitszeichen nur leicht sind (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)?“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: BZgA/Infektionsschutz.de

Aktuelle Termine

 

aktuell findet bis auf weiteres kein Ausbildungs- und Übungdienst statt.